Gemüse statt Fleisch

 

Gemüse statt Fleisch



Inhalt


Umweltfolgen der Fleischproduktion

Über den gesamten Lebensweg hinweg betrachtet, also von der Herstellung über den Konsum bis zur Entsorgung, verursacht ein Kilogramm Fleisch deutlich höhere Umweltbelastungen als ein Kilogramm Gemüse (nach der Methode der modularen Ökobilanzierung durchschnittlich über 8-mal mehr). Auch wenn berücksichtigt wird, dass der Nährwert von Fleisch rund vier Mal über demjenigen von Gemüse liegt, belastet der Fleischkonsum die Umwelt immer noch mehr als doppelt so stark wie der Konsum von Gemüse.

Zu den konkreten Umweltbelastungen, die speziell durch die Produktion von Fleisch hervorgerufen werden, zählen folgende: Neben diesen negativen Folgen kann die Tierhaltung aber auch positive Auswirkungen auf die Umwelt haben: Fazit: Aus Umweltschutzgründen muss also nicht vollständig auf Fleisch verzichtet, der Fleisch-Konsum aber reduziert werden.

nach oben



Fleischkonsum aus gesundheitlicher Sicht

Auch aus gesundheitlicher Sicht kann sich eine Reduktion des Fleischkonsums positiv auswirken:

nach oben



Fleischkonsum aus ethischer Sicht

Neben Umweltschutz- und Gesundheitsaspekten sprechen auch ethische Argumente für eine Einschränkung des Fleischkonsums. Denn laut einer Umfrage der Konsument/innen Arbeitsgruppe für tier- und umweltfreundliche Nutztierhaltung (KAGfreiland) erfüllte 1996 - sechs Jahre nach Ablauf der Anpassungsfrist - mindestens ein Zwölftel der Betriebe die Vorschriften der Tierschutzverordnung noch nicht.

Tierschutz ist ein gesellschaftliches Anliegen mit einem ethisch-philosophischen und kulturellen Hintergrund. Hinter dem Tierschutzverständnis einer grossen Mehrheit von Schweizerinnen und Schweizern steht der ethische Ansatz der «Ehrfurcht vor dem Leben»: Tiere dürfen und sollen zum Wohl des Menschen genutzt werden, doch sollen mit dieser Nutzung grösste Anstrengungen verbunden werden, das Leiden und Töten von Tieren gering zu halten. (STAUFFACHER, 1996, S. 78)

Die Haltungsbedingungen von Tieren sehen in der Schweiz folgendermassen aus:

Als besonders bedenkliche Haltungsbedingungen haben sich Intensivmastbetriebe erwiesen:

nach oben



Literatur

nach oben



zurück zu den Tipps